Angaben zum Verein

Jahresbericht 2014

 

Entstehungsgeschichte: Der Agenda 21-Förderverein in Diepholz e. V. wurde am 15. Januar 1998 gegründet. Im Juni 1998 wurde das Agenda-Büro eröffnet.

Grundlage ist der Ratsbeschluss vom 15. April 1997 zur Erstellung einer lokalen Agenda 21.

  • Bürgerinnen und Bürger sollen sich aktiv für eine nachhaltige Entwicklung in der Stadt Diepholz einsetzen.
  • Voraussetzung für die Umsetzung des Ratsbeschlusses war die Einrichtung des Agenda 21-Büros in Trägerschaft des Agenda 21-Fördervereins.
  • Der Agenda 21-Förderverein hat sich aus der interfraktionellen Arbeitsgruppe entwickelt. Deshalb arbeiten Vertreter aller im Rat der Stadt Diepholz gewählten Parteien im Vorstand mit.
  • Die Stadt Diepholz ist Mitglied im Agenda 21-Förderverein und unterstützt den Agenda-Prozess derzeit mit einem Zuschuss von 30.000 € pro Jahr.

Gemeinnützigkeit: Der Verein ist wegen Förderung des Umweltschutzes, der Heimatpflege und Heimatkunde vom Finanzamt Sulingen als gemeinnützig anerkannt.

Vereinszweck: Förderung der Erziehung und Bildung in Bezug auf dringliche ökologische, soziale und entwicklungspolitische Fragen in Gegenwart und Zukunft; Förderung des Umweltschutzes und sozial verträglicher Maßnahmen.

Mitgliederwesen

Der Verein hatte im Berichtsjahr 48 Mitglieder.

Arbeit der Vereinsorgane

Mitgliederversammlung: Die jährliche Mitgliederversammlung hat am 15. Mai 2014 stattgefunden.

Vorstandssitzungen: Im Berichtsjahr fanden 8 Vorstandssitzungen statt. (23. Januar, 20. Februar, 3. April, 8. Mai, 12. Juni, 11. September, 13. November und 8. Dezember). Die Arbeit der Vorstandsmitglieder erfolgte ehrenamtlich.

Vorstandsmitglieder: Dieter Tornow (Vorsitzender), Marion Schröder (stv. Vorsitzende), Markus Hastenpflug (stv. Vorsitzender). Beisitzer: Manfred Albers, Alfred Feldermann, Ulrich Halfpap, Martin Kalkwarf, Michael Labott, Christian Leukhardt, Wilhelm Reckmann, Reinald Schröder, Cemal Tas, Rita-Maria Windhorst.

Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Andrea Ensberg, Geschäftsführung bis 31.12.2014

Marlene Hohnstädt, Bürokraft bis 31. März 2014

Hans Ortmann, Betreuungskraft im Projekt "Diepholz 21 - Hilfe durch Selbsthilfe durch Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße" bis 15. 6. 2014

Rene´Menzel, Betreuungskraft im Projekt „Diepholz 21 – Hilfe zur Selbsthilfe durch Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße“ ab 15. 6. 2014

Barbara Parizsky, Projekt Freiwilligen-Agentur Diepholz. Start der Freiwilligen-Agentur war der 1. November 2011. Die Einstellung von Barbara Parizsky erfolgte am 1.1.2012.

Verbandsmitgliedschaften/Kooperationen

Mitgliedschaft Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. (LAG Hannover) – vertreten durch Marion Schröder, Vorstand, und Andrea Ensberg, Geschäftsführung.

Mitgliedschaft Landesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen Niedersachsen e.V. - vertreten durch Barbara Pariszky, Freiwilligenagentur, und Andrea Ensberg, Geschäftsführung.

Mitgliedschaft Stadtteilladen e. V. - vertreten durch Marion Schröder, Vorstand.

Vertreten im Sanierungsbeirat der Stadt Diepholz (Marion Schröder, Vorstand)

Vertreten im Dümmer-Forum (Dieter Tornow, Vorstand)

Vertreten im Beirat des Konversionsprojektes Fliederhorst (Markus Hastenpflug, Vorstand)

Kooperation mit dem Dümmer-Museum in Lembruch (Dieter Tornow, Vorstand)

Kooperation mit dem Umweltausschuss Gymnasium Graf-Friedrich-Schule in Diepholz (Dieter Tornow, Vorstand)

Projektarbeit in 2014

Soziales

Projektverantwortliche: Marion Schröder

1.   Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße

Hauptamtlicher Mitarbeiter: Hans Ortmann als Betreuungskraft im Projekt "Diepholz 21 - Hilfe zur Selbsthilfe durch Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße (bis 15. 6. 2014),

Rene´Menzel als Betreuungskraft im Projekt „Diepholz 21 – Hilfe zur Selbsthilfe durch Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße“ (seit 15. 6. 2014) im Stadtteilbüro des Agenda 21 - Fördervereins e.V. in der Moorstraße 57 in Diepholz

Finanzierung: Förderung durch das Land Niedersachsen (nur Personalkosten); degressive Förderung: Kostenerstattung Land 2011: 50 %, Kostenerstattung Land 2012: 49,5 %; Kostenerstattung 2013: Anteil Land 48,5 %, Eigenanteil 51,5 %; Kostenerstattung 2014: Anteil Land 45 %, Eigenanteil 55%; Kostenerstattung 2015: Anteil Land 35%, Eigenanteil 65%; Kostenerstattung 2016: Anteil Land 20%, Eigenanteil 80%. Förderhöchstdauer: 5 Jahre bis 31. 7. 2016. Unentgeltliche Nutzung der Räumlichkeiten (4-Zimmerwohnung) der Firma DiWoPa Bremen.

Projektziele: Förderung der aktiven Selbsthilfe, Austausch der Akteure im Quartier, Vernetzung der Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote, Projekte mit Kindern und Jugendlichen zur Gewaltprävention und zur Stärkung der Sozialkompetenz, Gewinnung von Multiplikatoren im Gebiet.

Maßnahmen: Hilfestellung bei Problemen der Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier, regelmäßiges Antiaggressionstraining mit Kindern und Jugendlichen, Teilnahme an Koordinierungs- und Vernetzungstreffen, enge Zusammenarbeit mit dem Stadtteilladen im Quartier, Einbeziehung und Aktivierung der Bewohnerschaft.

Erfolge: Konstant niedriges Aggressionspotenzial in der Bewohnerschaft, bessere soziale und schulische Integration der Kinder und Jugendlichen, nachhaltige Verbesserung des Informationsaustausches unter den Akteuren im Gebiet, Gewinnung von Multiplikatoren und Ehrenamtlichen aus der Bewohnerschaft. Am 16. Juni 2014 wurde das Projekt von Heribert Simon von der LAG Soziale Brennpunkte besucht.

2.   Stadtteilladen

Der Agenda 21-Förderverein ist Mitglied des Vereins Stadtteilladen. Im Mittelpunkt der Arbeit standen konzeptionelle Planungen für einen Neubau des Stadtteilladens bzw. die Konzeption eines "alternativen Gemeinschaftshauses". Viel Zeit, persönlicher Einsatz und Kommunikationsaufwand mit Politik und Verwaltung beansprucht nach wie vor die Suche nach weiteren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen im Stadtteilladen.

 

3.   Freiwilligen-Agentur

Projektverantwortliche: Marion Schröder

Hauptamtliche Mitarbeiterin: Barbara Parizsky (Leitung, inhaltliche Ausgestaltung) im Agenda-Haus, Rathausmarkt 2.

Finanzierung: Land Niedersachsen: 80 % der Personal- und Sachkosten, Bürgerstiftung Agenda 21 Diepholz (Eigenanteil).

Projektziele: Förderung und Koordinierung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region Diepholz, Entfaltung neuer Engagementformen neben gewachsenen Verbands- und Vereinsstrukturen.

Maßnahmen: Die Freiwilligen-Agentur ist nicht nur vermittelnd tätig (Erfassung und Vermittlung von Freiwilligen und Institutionen die Freiwillige suchen), sondern auch operativ (eigene Projekte/Veranstaltungen).

Erfolge:

Aktion „Bio-Brotbox – gesundes Frühstück für Erstklässer“: Ehrenamtliche halfen am 15. und 16. September beim Packen und Verteilen der Brotboxen in drei Diepholzer Grundschulen zum Beginn des neuen Schuljahres, Gewinnung von ortsansässigen Firmen mit Produkten aus ökologischem Anbau als Sponsoren.

Koordinierung und Organisation der Fortbildung zum ehrenamtlichen Familienpaten.

4.   Offener Bücherschrank

Projektverantwortliche:Rita-Maria Windhorst und Jürgen Windhorst

Finanzierung: Spenden der Firma Shimodozono International (Hastenpflug), Brillen Schmitz und Eigenmittel des Agenda 21-Fördervereins.

Projektziele:Sinnvolle Verwertung von Büchern, Förderung des Lesens und Förderung des Freizeitangebotes für Touristen aus der Dümmer-Region.

Maßnahmen:Bereitstellung des Bücherschrankes vor dem Agendahaus, verbunden mit einer sehr aufwendigen, regelmäßigen Betreuung. Dazu gehören das Aussortieren ungeeigneter Bücher (zu alt, zu unansehnlich, jugendgefährdende Schriften usw.) und die Gewährleistung einer ansprechenden Ordnung im Bücherschrank.

Erfolge: Der Bücherschrank wird seit Beginn (30. Juli 2014) sehr gut angenommen.

 

Kunst und Kultur

  1. Kultur- und Skulpturenpfad „Die Sicht“ – Rote Kuben

Projektverantwortlicher: Ulrich Halfpap (Vorstand)

Finanzierung: Zuschüsse (KSK Diepholz, OLB Diepholz, Landschaftsverband Weser-Hunte e.V., Bürgerstiftung Agenda 21, rückzahlbarer Zuschuss der Stadt Diepholz), Geldspenden (A & L Tierfrischmehl GmbH, Privatpersonen insbesondere auch Vorstandsmitglieder); Sachspenden – Personal- und Sachmittel (Metallbau Priese, ZF Lemförder, Shimodozono International (Hastenpflug), Fangmeier Bauunternehmen, Bernd Beneker Beton, Hoff Krankbetrieb, Carl Stolte), unermüdlicher Arbeitseinsatz des Projektverantwortlichen Ulrich Halfpap, Arbeitseinsätze von Diepholzer Bürgern. Schülern und Jugendlichen.

Projektziele: Auf einer Länge von zunächst 10 KM soll der Kultur- und Skulpturenpfad „Die Sicht“ das Diepholzer Schloss durch das südlicher Umland der Stadt mit dem Dümmer See verbinden. In jedem Kunstwerk wird das Prinzip Nachhaltigkeit als zentrales Anliegen der Agenda 21 zum Ausdruck kommen. Künstler und Bürger sollen bei der Fertigung der Skulpturen zusammenarbeiten. Ziel ist es, einen Weg zu schaffen, der im Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur auf der einen Seite und der technisierten Welt auf der anderen Seite Raum für individuelle Erfahrungen bietet.

Maßnahmen: Im Berichtsjahr wurden in der von der Firma Shimodozono zur Verfügung gestellten Halle die Bauteile des größten Kubus (6,8 m Seitenlänge) fertig gestellt und vor Ort am Skulpturenpfad zusammengeschraubt.

Am 22. Juni erfolgte im Rahmen eines Aktionstages die „Einweihung“ der Fibonacci-Cubes, mit dabei die Künstlerin Petra Paffenholz.   

Erfolge: Fertigstellung des ersten Projektabschnittes. Verwirklichung der Idee, dass Bürger bei der Entstehung der Kunstwerke mithelfen: Ehrenamtlicher Einsatz von Privatpersonen, Vorstandsmitgliedern, Schülern und Jugendlichen. Sach- und Personaleinsatz Diepholzer Unternehmen. Anlegen eines Blühstreifens am Skulpturenpfad in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer, der Firma Allos, dem Bauhof der Stadt Diepholz und Ehrenamtlichen.

Ökologie

  1. Diepholzer Moor

Projektverantwortlicher: Dieter Tornow

Finanzierung: Zuschuss Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Bürgerstiftung Agenda 21: Eigenanteil, unbarer Eigenanteil durch Ehrenamtliche.

Projektziele: Übergabe ausgewählter Flächen im Diepholzer Moor in die Pflege-Verantwortung von Schulen; Pflegeeinsatz über mehrere Jahre zur Förderung der Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit dem Moor und Ermöglichung eigener Erfahrungen mit der Restaurierung von Hochmooren, Freihaltung der Flächen von Birkenaufwuchs im Winter, Dokumentation der biologischen Vielfalt im Sommer. Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum Diepholz-Dümmer und Lehrkräften der Schulen.

Maßnahmen: Projektbeginn war November 2013 im Rahmen der Naturschutzwoche für Kinder. Die angestrebten Ziele des Projekts wurden erreicht und in wichtigen Teilbereichen sogar übertroffen. Neben der Etablierung von zwei Pflegeeinsätzen pro Winterhalbjahr mit der Graf-Friedrich-Schule (GFS) konnten die ebenfalls zweimal pro Winterhalbjahr erfolgten Pflegeeinsätze mit den Auszubildenden der Bio-Firma Lebensbaum verstetigt werden. Aus den für die Allgemeinheit/Jedermann gedachten Pflegeeinsätzen entwickelte sich ebenfalls eine Kontinuität. Der Einsatz mit den Fußballern des TUS St. Hülfe blieb jedoch ein Einzelfall, weil es dort einen Trainerwechsel gab. Diese Konzentration auf drei Aktionsgruppen mit vertieften persönlichen Kontakten scheint sich zu bewähren, u. a. auch deshalb, weil dies ehrenamtlich leichter zu bewältigen ist.

Die ökologischen und nachhaltigen Auswirkungen der Aktionen sind im Zusammenhang mit dem Beginn der Fortsetzung der Renaturierungsmaßnahmen im Diepholzer Moor ab Februar 2014 zu sehen. Auf der Basis eines neu erstellten Pflege- und Entwicklungsplanes wurden bislang gut 3.000 Meter Verwallungen erneuert, zahlreiche Lecks gestopft und 14 Überlaufrohre eingebaut. Vor diesem Hintergrund macht eine langjährige Beobachtung und Pflege von „Betreuungsflächen“ durch Auszubildenden und Schülerinnen und Schülern sehr viel Sinn.

Erfolge: Folgende Pflegeinsätze wurden 2014 durchgeführt:

Graf-Friedrich-Schule: 16. Januar und 13. November. Fußballer des TUS St. Hülfe: 15. Februar. Lebensbaum-AZUBIs:30. Januar und 6. November. Agenda mit Dritten: 26. Januar und 11. Oktober.

Der Vorstand nahm darüber hinaus am 7. Februar 2014 an der Vorstellung des aktualisierten Pflege- und Entwicklungsplanes teil.

  1. Biosphärenreservat

Projektverantwortlicher: Reinald Schröder

Der Vorsitzende und der Projektpate nahm am 14. Februar an einem Workshop zum Thema Biosphärenreservat Diepholzer Moorniederung teil. Dieses Projekt scheint derzeit nicht mehrheitsfähig zu sein.

  1. Fließgewässer und Dümmer

Projektverantwortlicher: Dieter Tornow

Die wöchentliche Erhebung von Basisdaten in der Lohne (Chlorophyll, Blaualgen, Sauerstoff, Sichttiefe und Temperatur) wurde fortgeführt.

Projektziele:Verbesserung der Wasserqualität der Fließgewässer in Diepholz. Grundvoraussetzung dafür ist eine erfolgreiche Sanierung des Dümmers.

Finanzierung: Dem Agenda 21-Förderverein entstanden bei diesem Projekt im Berichtsjahr keine Kosten. Die Finanzierung des Buches übernahm das Dümmer-Museum mit finanzieller Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums, des Umweltministeriums und des Landschaftsverbandes Weser Hunte. Die Erfassung der Daten erfolgte ehrenamtlich. Die Messgeräte stellt das Dümmer-Museum zur Verfügung. 

Erfolge: Die Messdaten von 2010 bis Ende 2014, die im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Dümmer-Museum erhoben wurden, sind wesentlicher Bestandteil des „Kursbuch Dümmer“, das Ende 2014 fertiggestellt werden konnte (354 Seiten). Herausgeber des Buches ist das Dümmer-Museum Lembruch. Der Agenda 21-Förderverein ist Kooperationspartner in dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt(DBU) finanziell geförderten Projekt „Forschungsstation Leben im Wasser“. Die Wasserqualität der Diepholzer Fließgewässer ist regelmäßiger Beratungsschwerpunkt im Dümmer-Beirat.

  1. Schulwald

Auf Einladung der Graf-Friedrich-Schule ist der Agenda 21-Förderverein beratend bei der Anlage eines Schulwaldes tätig geworden. Eine vorbereitende Sitzung fand am 20. Oktober statt.

  1. Energieberatung

Die im November 2008 begonnene Beratung durch den unabhängigen Energieberater Louis Schierbaum wurde im Berichtsjahr fortgesetzt. Mittwochs von 10:00 bis 11:00 und donnerstags von 16:00 bis 17:00 Uhr bietet er interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose Erstberatung im Agenda-Haus an.

 

Ökonomie

  1. Regionales Entwicklungskonzept Diepholzer Land

Mehrere Vorstandsmitglieder nahmen an den Arbeitsgruppensitzungen und der Auftaktveranstaltung im Theater der Stadt Diepholz (6. März) teil.

  1. Konversion Fliegerhorst

Teilnahme an den Sitzungen des Beirates Konversion.

 

Aktionen

März:          Beteiligung an der Müllsammelaktion der Stadt Diepholz (22. März).

Mai:            Libellenführung am Moor-Erlebnispfad im Diepholzer Moor (22. Mai).

Juni:            Aktionstag anlässlich der Fertigstellung der „Fibonacci-Cubes“ am Skulpturenpfad (22. Juni).

Juli:             Beteiligung an „Diepholz fährt Rad“ mit einer Radtour plus Bootsfahrt am Dümmer (6. Juli).

Juli:             Event zur offiziellen Eröffnung des „Offenen Bücherschranks“ am Agenda-Haus (30. Juli).

August:       Beteiligung an der Ferienspaßaktion des JFZ zusammen mit dem Naturschutzring Dümmer.

 

 

Jahresbericht 2015

Angaben zum Verein

 

Entstehungsgeschichte: Der Agenda 21-Förderverein in Diepholz e. V. wurde am 15. Januar 1998 gegründet. Im Juni 1998 wurde das Agenda-Büro eröffnet.

 

Grundlage ist der Ratsbeschluss vom 15. April 1997 zur Erstellung einer lokalen Agenda 21.

 

  • Bürgerinnen und Bürger sollen sich aktiv für eine nachhaltige Entwicklung in der Stadt Diepholz einsetzen.

 

  • Voraussetzung für die Umsetzung des Ratsbeschlusses war die Einrichtung des Agenda 21-Büros in Trägerschaft des Agenda 21-Fördervereins.

 

  • Der Agenda 21-Förderverein hat sich aus der interfraktionellen Arbeitsgruppe entwickelt. Deshalb arbeiten Vertreter aller im Rat der Stadt Diepholz gewählten Parteien im Vorstand mit.
  • Die Stadt Diepholz ist Mitglied im Agenda 21-Förderverein und unterstützt den Agenda-Prozess derzeit mit einer finanziellen Zuwendung.

 

Gemeinnützigkeit: Der Verein ist wegen Förderung des Umweltschutzes, der Heimatpflege und Heimatkunde vom Finanzamt Sulingen als gemeinnützig anerkannt.

 

Vereinszweck: Förderung der Erziehung und Bildung in Bezug auf dringliche ökologische, soziale und entwicklungspolitische Fragen in Gegenwart und Zukunft; Förderung des Umweltschutzes und sozial verträglicher Maßnahmen.

 

Mitgliederwesen

 

Der Verein hatte im Berichtsjahr 45 zahlende Mitglieder.

 

Arbeit der Vereinsorgane

 

Mitgliederversammlung: Die jährliche Mitgliederversammlung hat am 22. Mai 2015  stattgefunden.

 

Vorstandssitzungen: Im Berichtsjahr fanden 4 Vorstandssitzungen statt (5. Februar, 23. April, 10. September, 23. November).

 

Vorstandsmitglieder: Dieter Tornow (Vorsitzender), Marion Schröder (stv. Vorsitzende), Markus Hastenpflug (stv. Vorsitzender). Beisitzer: Manfred Albers, Alfred Feldermann, Ulrich Halfpap, Martin Kalkwarf, Michael Labott (bis zum 22. Mai 2015), Christian Leuckhardt, Wilhelm Reckmann, Reinald Schröder, Cemal Tas, Rita-Maria Windhorst.

 

Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Rene´Menzel, Betreuungskraft im Projekt „Diepholz 21 – Hilfe zur Selbsthilfe durch Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße“: 25 Stunden/Woche

 

Barbara Parizsky, Projekt Freiwilligen-Agentur Diepholz: 10 Stunden/Woche

 

Verbandsmitgliedschaften/Kooperationen

 

Mitgliedschaft Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. (LAG Hannover) – vertreten durch Marion Schröder.

 

Mitgliedschaft Landesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen Niedersachsen e.V. - vertreten durch Barbara Parizsky.

 

Mitgliedschaft Stadtteilladen e. V. - vertreten durch Marion Schröder, Vorstand.

 

Vertreten im Sanierungsbeirat der Stadt Diepholz (Marion Schröder, Vorstand)

 

Vertreten im Dümmer-Forum (Dieter Tornow, Vorstand)

 

Vertreten im Beirat des Konversionsprojektes Fliegerhorst (Markus Hastenpflug, Vorstand)

 

Kooperation mit dem Dümmer-Museum in Lembruch (Dieter Tornow, Vorstand)

 

Kooperation mit dem Umweltausschuss Gymnasium Graf-Friedrich-Schule in Diepholz (Dieter Tornow, Vorstand)

 

 

 

Geschäftsführung

 

Nachdem der Verein aus finanziellen Gründen keine Geschäftsführerin mehr beschäftigen kann, wurden die Räumlichkeiten im Agendahaus neu aufgeteilt. Der Agenda 21-Förderverein nutzt seit Jahresbeginn nur noch einen Raum im Agendahaus, den er zusätzlich mit der Bürgerstiftung Agenda 21 teilt. Der „Umzug“ in das „Großraumbüro“ erfolgte am 6. und 8. Januar 2015. Aus Platzgründen lagern die Akten der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) in der Küche. Die Energieberatung findet seitdem in der Küche statt. Weitere Materialien lagern im Keller des Hauses und im Fraktionsraum von Bündnis 90/Die Grünen.

 

 

 

Projektarbeit in 2015

 

Der Vorstand hat am 2. Dezember 2015 den Finanzausschuss der Stadt Diepholz in einen ausführlichen Bericht über den aktuellen und zukünftigen Finanzbedarf des Agenda 21-Fördervereins unterrichtet.

 

 

 

Soziales

 

Projektverantwortliche: Marion Schröder

 

1.   Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße

 

Hauptamtlicher Mitarbeiter: Rene´Menzel als Betreuungskraft im Projekt „Diepholz 21 – Hilfe zur Selbsthilfe durch Stadtteilarbeit im Bereich Moorstraße“ (seit 1.1.2014) im Stadtteilbüro Moorstraße 54 in Diepholz

 

Finanzierung: Förderung durch das Land Niedersachsen (nur Personalkosten); degressive Förderung: Kostenerstattung Land 2011: 50 %, Kostenerstattung Land 2012: 49,5 %; Kostenerstattung 2013: Anteil Land 48,5 %, Eigenanteil 51,5 %; Kostenerstattung 2014: Anteil Land 45 %, Eigenanteil 55%; Kostenerstattung 2015: Anteil Land 35%, Eigenanteil 65%; Kostenerstattung 2016: Anteil Land 20%, Eigenanteil 80%. Förderhöchstdauer: 5 Jahre. Unentgeltliche Nutzung der Räumlichkeiten der Firma DiWoPa Bremen.

 

Projektziele: Förderung der aktiven Selbsthilfe, Austausch der Akteure im Quartier, Vernetzung der Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote, Projekte mit Kindern und Jugendlichen zur Gewaltprävention und zur Stärkung der Sozialkompetenz, Gewinnung von Multiplikatoren im Gebiet.

 

Maßnahmen: Hilfestellung bei Problemen der Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier, regelmäßiges Antiaggressionstraining mit Kindern und Jugendlichen, Teilnahme an Koordinierungs- und Vernetzungstreffen, enge Zusammenarbeit mit dem Stadtteilladen im Quartier, Einbeziehung und Aktivierung der Bewohnerschaft.

 

Erfolge: Konstant niedriges Aggressionspotenzial in der Bewohnerschaft, bessere soziale und schulische Integration der Kinder und Jugendlichen, nachhaltige Verbesserung des Informationsaustausches unter den Akteuren im Gebiet, Gewinnung von Multiplikatoren und Ehrenamtlichen aus der Bewohnerschaft.

 

Auch in diesem Jahr hat die LAG Soziale Brennpunkte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit in diesem Projekt gemacht. Am 4. Februar besuchte uns Frau Johanna Maria Klatt.

 

Frau Klatt begleitete auch intensiv das Bemühen des Vorstandes eine Finanzierung der hauptamtlichen Betreuung über das Projektende (31. August 2016) hinaus zu ermöglichen. Dazu fanden am 9. April und am 27. August Arbeitstreffen mit dem Vorstand der SG Diepholz statt.

 

Die Kreissparkasse Diepholz förderte anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens das Projekt mit 600 Euro. Mithilfe dieser Gelder konnten notwendige Neuanschaffungen getätigt werden. Darüber hinaus wurden die Räumlichkeiten in Eigenarbeit renoviert. Die Spendenübergabe erfolgte am 22. September 2015.

 

 

 

2.   Stadtteilladen

 

Der Agenda 21-Förderverein ist Mitglied des Vereins Stadtteilladen. Im Mittelpunkt der Arbeit standen konzeptionelle Planungen für den Neubau des Stadtteilladens. Der Vorstand nahm an zwei Mitgliederversammlungen (29. Januar und 20. Mai) und einem Ideenworkshop am 27. Juni 2015 teil.

 

 

 

Freiwilligen-Agentur

 

Projektverantwortliche: Marion Schröder

 

Hauptamtliche Mitarbeiterin: Barbara Parizsky (Leitung, inhaltliche Ausgestaltung) im Agenda-Haus, Rathausmarkt 2.

 

Finanzierung: Land Niedersachsen: 80 % der Personal- und Sachkosten, Bürgerstiftung Agenda 21 Diepholz und ein überschaubarer Eigenanteil des Agenda 21-Fördervereins.

 

Projektziele: Förderung und Koordinierung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region Diepholz, Entfaltung neuer Engagementformen neben gewachsenen Verbands- und Vereinsstrukturen.

 

Maßnahmen: Die Freiwilligen-Agentur ist nicht nur vermittelnd tätig (Erfassung und Vermittlung von Freiwilligen und Institutionen die Freiwillige suchen), sondern auch operativ (eigene Projekte/Veranstaltungen).

 

Erfolge:

 

Zweiter „Markt der Möglichkeiten“ am 21. Februar 2015.

 

Aktion „Bio-Brotbox – gesundes Frühstück für Erstklässler“: Ehrenamtliche halfen am 7., 8. und 9. September 2015 beim Packen und Verteilen der Brotboxen für die  Diepholzer Grundschulen (incl. Förderschule) zum Beginn des neuen Schuljahres. Das Projekt wurde auf Bitte des Sponsor Lebensbaum auf Rehden ausgeweitet. Barbara Parizsky ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen für diese Aktion, Produkte aus ökologischem Anbau von ortsansässigen Firmen nahezu kostenlos zu generieren. Die Übergabe der „Bio-Brotboxen“ in den Schulen erfolgt mit einem kleinen Rahmenprogramm, das der Liedermacher für Kinder, Heiner Rusche, gestaltet.

 

Breiten Raum nimmt die Koordinierung und Organisation der Fortbildung zum ehrenamtlichen Familienpaten ein.

 

 

 

3.   Offener Bücherschrank

 

Projektverantwortliche: Rita-Maria Windhorst und Jürgen Windhorst

 

Finanzierung: Spenden der Firma Shimodozono International (Hastenpflug), Brillen Schmitz und Eigenmittel des Agenda 21-Fördervereins.

 

Projektziele: Sinnvolle Verwertung von Büchern, Förderung des Lesens und Förderung des Freizeitangebotes für Touristen aus der Dümmer-Region.

 

Maßnahmen: Bereitstellung des Bücherschrankes vor dem Agendahaus, verbunden mit einer sehr aufwendigen, regelmäßigen Betreuung. Dazu gehören das Aussortieren ungeeigneter Bücher (zu alt, zu unansehnlich, jugendgefährdende Schriften usw.) und die Gewährleistung einer ansprechenden Ordnung im Bücherschrank.

 

Erfolge: Der Bücherschrank wird seit Beginn (30. Juli 2014) nach wie vor gut angenommen. Dies liegt u.a. an der regelmäßigen und verlässlichen Betreuung.

 

 

 

Kunst und Kultur

 

  1. Kultur- und Skulpturenpfad „Die Sicht“ – Rote Kuben

 

Projektverantwortlicher: Ulrich Halfpap (Vorstand)

 

Erfolge: Nach Fertigstellung des ersten Projektabschnittes übernimmt die Bürgerstiftung die Fortsetzung des Projektes.

 

Für die Anlage einer Wildschutzhecke wurde ein Antrag bei der Bingo-Umweltstiftung gestellt. Die Gesamtkosten wurden mit 1.920 Euro veranschlagt. Bingo bewilligte eine Kostenbeteiligung von 1.000 Euro. Der Eigenanteil wurde von Ulrich Halfpap übernommen.

 

Auch in 2016 konnten mit Unterstützung der Firma Allos, des Bauhofes der Stadt Diepholz und Ehrenamtlichen Blühstreifen am Skulpturenpfad angelegt werden.

 

 

 

Ökologie

 

  1. Diepholzer Moor

 

Projektverantwortlicher: Dieter Tornow

 

Projektziele: Übergabe ausgewählter Flächen im Diepholzer Moor in die Pflege-Verantwortung von Schulen; Pflegeeinsatz über mehrere Jahre zur Förderung der Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit dem Moor und Ermöglichung eigener Erfahrungen mit der Restaurierung von Hochmooren, Freihaltung der Flächen von Birkenaufwuchs im Winter, Dokumentation der biologischen Vielfalt im Sommer. Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum Diepholz-Dümmer und Lehrkräften der Schulen.

 

Mit Schreiben vom 17. März 2015 wurde der Verwendungsnachweis für das Projekt „Entkusseln im Diepholzer Moor“ von der Bingo-Umweltstiftung ohne Beanstandungen akzeptiert.

 

Auch in diesem Jahr gab es mehrere Arbeitseinsätze im Diepholzer Moor, so zum Beispiel am 29. Januar mit Lebensbaum und der Bundeswehr sowie am 12. Februar mit der Graf-Friedrich-Schule.

 

Am 23. Januar gab es in den Räumen der Bio-Firma Lebensbaum ein Abstimmungsgespräch mit den zuständigen Behörden (Stadt Diepholz, Landkreis Diepholz, NLWKN) und dem Naturschutzring Dümmer e.V. und am 16. Mai gab es eine Begehung der bislang durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen im Diepholzer Moor in ähnlicher Besetzung.

 

Um die Begehbarkeit der für die Optimierung der Wiedervernässung aufgehöhten Moordämme möglichst schnell wiederherzustellen, hat der Agenda 21-Förderverein im Berichtsjahr mehrere Aktionen durchgeführt:

 

- Im Frühjahr wurde ein langes Wegestück am Aussichtshügel mit Birkenreisig (28. März) ausgelegt, um die Trittfestigkeit für das Schreddermaterial zu gewährleisten. Das von der Stadt Diepholz zur Verfügung gestellte Schreddermaterial wurde am 4. Mai 2015 von Ulrich Halfpap und seinem Schwager, Wilhelm Reckmann, Alfred Feldermann, Dieter Tornow, Dorothee Wibbing und dem FÖJler vom Naturschutzring Dümmer verteilt.

 

- Am 9. und 10. Dezember halfen uns die Mitarbeiter vom Naturschutzring Dümmer die von der Stadt Diepholz zur Verfügung gestellten Eichenbohlen als „Bohlenweg“ am Anfang des Moor-Erlebnispfades zu verlegen. Am 14. Dezember haben Ulrich Halfpap, Martinus Kalkwarf und Dieter Tornow darauf Schreddermaterial verteilt.

 

Herauszuheben sind zwei überregional bedeutende Ereignisse:

 

-      N3 filmt am 22. Juni 2015 im Diepholzer Moor anlässlich des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Aschen als Kreisgewinner.

 

-      der Besuch von Prof. Dr. Michael Succow, der Studenten der Universität Oldenburg über den Moor-Erlebnispfad im Diepholzer Moor führte (30. September 2015).

 

Im Berichtsjahr wurde darüber hinaus damit begonnen, ein „Kursbuch Diepholzer Moorniederung“ zu erarbeiten. Es ist geplant, dieses als Grundlage für die Neukonzeption des Moor-Erlebnispfades im Diepholzer Moor zu verwenden.

 

 

 

  1. Fließgewässer und Dümmer

 

Projektverantwortlicher: Dieter Tornow

 

Die wöchentliche Erhebung von Basisdaten in der Lohne (Chlorophyll, Blaualgen, Sauerstoff, Sichttiefe und Temperatur) wurde fortgeführt.

 

Projektziele: Verbesserung der Wasserqualität der Fließgewässer in Diepholz. Grundvoraussetzung dafür ist eine erfolgreiche Sanierung des Dümmers.

 

In Kooperation mit dem Dümmer-Museum und der Graf-Friedrich-Schule (GFS) wurde das Projekt „Warum geht der Lohne die Luft aus?“ ins Leben gerufen. Die dafür notwendigen zusätzlichen Messgeräte wurden über einen Förderantrag bei der Bingo-Umweltstiftung beschafft. Seit dem Sommer 2015 werden von einer Teilnehmerin am „Freiwilligen Sozialen Jahr“, deren Einsatzort die GFS ist, zusätzliche Daten der Wasserqualität erhoben und dokumentiert. Die Daten fließen im Dümmer-Museum zusammen und werden für den Unterricht im sogenannten „Seminarfach“ der GFS verwendet.

 

Finanzierung: Dem Agenda 21-Förderverein entstanden bei diesem Projekt im Berichtsjahr keine Kosten.

 

 

 

  1. Schulwald und Schulgarten

 

Auf Einladung der Graf-Friedrich-Schule ist der Agenda 21-Förderverein weiterhin beratend bei der Anlage eines Schulwaldes tätig geworden. Am 13. Juli 2015 nahm der Vorstand an der Neu-Eröffnung des GFS-Schulgartens teil.

 

 

 

Energieberatung

 

Die im November 2008 begonnene Beratung durch den unabhängigen Energieberater Louis Schierbaum wurde im Berichtsjahr fortgesetzt. Mittwochs von 10:00 bis 11:00 und donnerstags von 16:00 bis 17:00 Uhr bietet er interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose Erstberatung im Agenda-Haus an.

 

 

 

Ökonomie

 

Konversion Fliegerhorst

 

Im Berichtsjahr hat der Vorstand des Agenda 21 Fördervereins an folgenden Veranstaltungen teilgenommen:

 

6. Mai: Ideen-Workshop, 3. Juni: Begehung vor Ort (Bustour), 9. Juli: Vorstellung der Ergebnisse.

 

 

 

Aktionen

 

Februar:      Markt der Möglichkeiten (21. Februar)

 

November:   Stand auf dem Gänsetag (8. November) mit Spendenerlös von 161 Euro für das Diakonische Werk, und zwar für die ehrenamtlichen Helfer bei der Flüchtlingshilfe.

 

 

 

 

Auszüge aus der Satzung des Agenda 21-Fördervereins in Diepholz

 

§2 Vereinsziele und Aufgaben

Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Bezug auf die dringlichen ökologischen, sozialen und entwicklungspolitischen Fragen in der Gegenwart und Zukunft sowie die Förderung des Umweltschutzes und sozial verträglicher Maßnahmen.

 

Dieser Zweck soll insbesondere erreicht werden auf den Gebieten:

·         Völkerverständigung und globale Gerechtigkeit

·         Soziales Handeln und Gesundheitsvorsorge

·         Natur-und Artenschutz

·         Energie und Umwelt

·         Pflege des Heimatgedankens und der Heimatgeschichte

·         Ideelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Agenda 12-Stiftung in Diepholz. Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch die Beschaffung von Mitteln für die Agenda21-Stiftung.

 

Dieser Zweck wird erreicht durch:

  ·        Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit

  (wie z.B. Veranstaltungen, Treffpunkte, Aktionen, Pressearbeit, Faltblätter, Broschüren, Kalender, Bücher, Bereitstellung von

  Fachliteratur und Unterrichtsmaterialien, persönliche Ansprache und Unterhaltung eines Agenda 21-Büros mit festen

  Öffnungszeiten)

·         Anregen und Mitwirken bei der Erfassung von Grundlagendaten (wie z.B. Erfassung von Flora und Fauna, Bürgerbefragungen und

Erhebung von Statistiken)

·         Anregen und Mitwirken bei der Erstellung von Konzepten und Planungen für eine nachhaltige Entwicklung (wie z.B. Pflege- und

Entwicklungspläne, Gewässerentwicklungspläne und Waldpläne)

·         Mithilfe und Beteiligung bei der Umsetzung und Betreuung von Projekten (wie z.B. Lehrpfade, Betreuung von für den Naturschutz

wertvollen Gebieten, Patenschaften und ökologische Verbraucherberatung

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§8 Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem oder der Vorsitzenden, zwei Stellvertretern bzw. Stellvertreterinnen und bis zu 10 Beisitzern bzw. Beisitzerinnen.

2. Der Vorstand ist verpflichtet, die Mitglieder des Vereins in allen wichtigen Angelegenheiten zu unterrichten.

3. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er stellt jährlich einen Haushaltsplan sowie den Maßnahmen- und Arbeitsplan auf.

4. Der Vorstand ist für die laufende Geschäftsführung einschließlich der Bestellung und Abberufung eines Geschäftsführers bzw. einer Geschäftsführerin (§15) verantwortlich.

5. Der oder die Vorsitzende und der oder die stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder bzw. jede ist alleinvertretungsberechtigt.

 

§9 Bestellung und Abberufung des Vorstandes

1. Der Vorstand wird aus den Reihen der Mitglieder einzeln von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr vom Tage der Wahl an gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

2. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin für den Rest der Amtszeit gewählt.

3. Der Vorstand kann sich eine von der Mitgliederversammlung zu genehmigende Geschäftsordnung geben.

 

 §10 Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten ausschließlich zuständig:

a. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.

b. Aufnahme neuer Mitglieder

c. Ausschluss von Mitgliedern

d. Wahl und Abberufung des Vorstandes

e. Beschlussfassung über den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan

f. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes

g. Entlastung des Vorstandes

h. Beschlussfassung über den jährlichen Maßnahmen- und Arbeitsplan

i. Beschlussfassung über die Erhebung und Höhe der Mitgliedsbeiträge

j. Wahl des Kassenprüfers bzw. der Kassenprüferin und Stellvertreter bzw. Stellvertreterin

 

2. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme.

 

§11 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie wird von dem oder der Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der bzw. die Vorsitzende fest.

2. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

 

§12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird von dem oder der Vorsitzenden, bei dessen bzw. deren Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

2. Bei Beschlussfassung der Mitgliederversammlung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

3. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von Zweidrittel der satzungsgemäßen Mitglieder erforderlich.

4. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist die Zustimmung von Dreiviertel der satzungsgemäßen Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder kann nur schriftlich erfolgen.

5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem jeweiligen Versammlungsleiter bzw. der jeweiligen Versammlungsleiterin  und dem Protokollführer  bzw. der Protokollführerin zu unterschreiben und von der Mitgliederversammlung zu genehmigen ist.

 

 

 

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